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Damiana Blätter, geschnitten

Beheimatet von Mittel- bis Südamerika wächst Damiana als gelbblühender Strauch. Damiana erreicht eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter. Alle Pflanzenteile sind fein oder flaumig behaart.

Vor allem die Blätter der Pflanze enthalten viele Terpene. Cineol, Arbutin, Cadinen, Damianin, Cymol, Pinen und Thymol, aber auch Tannin und Koffein wurden als Inhaltsstoffe isoliert. Die ätherischen Öle der Pflanze sind leicht flüchtig. Der Geruch der Blätter ist ziemlich aromatisch.

Damiana ist seit langer Zeit vor allem in Mexico ein beliebtes Heilkraut. Hier werden die Blätter zu Tees aufgebrührt oder es wird aus Ihnen ein alkoholischer Auszug gefertigt. In einigen Gebieten Mexicos wird Damiana sogar wie Tabak geraucht. Auch hierzulande erfreut sich neuerdings das Rauchen von Damiana steigender Beliebtheit.

Mahinda Martínez behauptet in seinem Buch Las Plantas Medicinales de México (3. Auflage. Editorial Botas, Mexiko-Stadt 1989), dass Damiana schon bei den Mayas traditionell als Aphrodisiakum und Stärkungsmittel Verwendung fand. Christian Rätsch beschreibt die Pflanze in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (S.122f, 160) als zuverlässiges Mittel in Fällen von sexueller Impotenz, speziell, wenn diese Impotenz auf ein Übermaß an sexueller Aktivität zurückzuführen sei. Damiana würde jedoch auch bei Spermatorrhoe (Samenfluss ohne geschlechtliche Erregung) und Orchitis (Entzündung der Hoden) verschrieben.

Thomas P. Lowry schreibt im Journal of Psychoactive Drugs, (Nr. 3, 1984, S. 267–268) ihm hätten Frauen berichtet, dass die Pflanze eine entspannende Wirkung bei Menstruationsschmerzen und -krämpfen hätte

 

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